Unterricht

Am Boden haben wir die Möglichkeit, unser Pferd in Bezug auf die Körperwahrnehmung zu schulen, auf Neues vorzubereiten, Hilfen zu erklären und es unter Rückblick auf physiologische Aspekte zu gymnastizieren. Die Zeit am Boden eignet sich, um Abwechslung in den Trainingsalltag zu bringen oder das Pferd nach einer Erkrankung wieder aufzubauen, die Beziehung zum Pferd zu intensivieren und macht das Pferd schlauer.

Jedoch fördern wir dabei nicht bloß unser Pferd, denn es ergibt sich für uns als Mensch die Chance, die Bewegungsabläufe des Pferdes vom Boden aus zu visualisieren und besser verstehen zu können. Des Weiteren haben wir die Möglichkeit, unseres eigenen Körpers, des Körpergefühls und der Körpersprache bewusster zu werden.

Wir Menschen setzen unsere Körpersprache in unserem Alltag meist eher unbewusst ein.
Der bewusstere Einsatz erleichtert uns die Verständigung mit dem Pferd jedoch enorm, da Pferde untereinander überwiegend durch ihren Körper miteinander kommunizieren. 

Aus tiefster Überzeugung gebe ich keinen Unterricht an Sportreiter, weil mir diese Art Nutzung von Pferden widerspricht und sich nicht mit meiner inneren Haltung Tieren gegenüber vereinbaren lässt.